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    <aNumber>A 20041</aNumber>
    <inventoryNumber>II 5092.1</inventoryNumber>

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<p>Fast Halbf. nach l. vor Kreuzschraffur-Hintergrund in o. M. mit großer Akanthus-Spange besetztem profiliertem ov. Schriftrahmen auf leicht untersichtigem großem mit Voluten, Akanthusblättern u. Perlstab geschmücktem Sockel mit o. M. integrierter Wappenkartusche, innerhalb Schraffur-Rahmenrechteck mit (außer unten) eingelegtem Perlstab. – In den oberen Ecken 2 bebänderte runde Emblemata, l. „Warhafft ohne falsch, aber zerbrechlich“ [zersprungener Spiegel], r. „Zum Dienst willig und bereit, aber erloschen“ [verloschene Kerze]. – Ovalumschrift „Friderich Schwestermüller, Burger / und Silberarbeiter in Augspurg.“ Auf den von den Emblemata herabhängenden Schriftband-Enden l. „Ist geboren Ao. 1647 den 23 May“, r. „Seelig verschiden Ao. 1701. den 12 May“. – Beiderseits der Wappenkartusche Devisen-Schriftband „Symb. Gott dein Güett Gnadt Hilff u. Seegen / Sey mir allenthalb zugegen.“ – Im Sockel 8 dt. Verse mit Widmung des Stechers „Seinem Werthen Freund zu schuldigen Ehren u. Angedenken beygefüegt | u. in Kupfer gebracht, von Leonhard Heckenauer“:</p>
<blockquote>
Wer disen lieben Mann, gekant in seinem Leben,<br/>
Der muß mit Warheits grund Ihm daß gezeugnis gebe[n],<br/>
Daß Treu und Redlichkeit, gewohnt in seinem Hertzen,<br/>
Der Dürfftigen Elend, Ihm bracht mitleidens Schmertze[n],<br/>
Er ließ ohn gutten Rath, niemand nicht von sich gehen,<br/>
Diß muß ohn heucheley der Feind als Freund gestehen,<br/>
Den Namen in der That, Er billich führt mit sich,<br/>
Daß Er gewesen ist, ein Holder Friderich.
</blockquote>
</description>

    <technique>Kupferstich: &lt;im Bild u.l.&gt; Johann Conrad Schnel[l] Junior pinxit. – &lt;unter den dt. Versen, mit Widmung s.o.) Leonhard Heckenauer sc.</technique>
    <sheetSize>346 x 238 mm</sheetSize>
    <plateSize>345 x 236 mm</plateSize>
    <imageSize>336 x 230 mm</imageSize>

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                Diepenbroick 40968.
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                Hollstein G.13,46 (Nr. 101).
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                ThB 30,200.
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    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Akanthus</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Wappen – Schwestermüller</attribute>
    <attribute type="10" typeDescription="Widmer">Heckenauer, Leonhard (Stecher u. Versbeiträger)</attribute>
    <attribute type="3" typeDescription="Devise">dt.: Gott dein Güett Gnadt Hilff u. Seegen sey mir allenthalb zugegen</attribute>
    <attribute type="4" typeDescription="Emblemata">Bild-1: Spiegel zersprungen</attribute>
    <attribute type="4" typeDescription="Emblemata">Bild-2: Kerze verloschen</attribute>
    <attribute type="4" typeDescription="Emblemata">Motto-1: Warhafft ohne Falsch, aber zerbrechlich</attribute>
    <attribute type="4" typeDescription="Emblemata">Motto-2: Zum Dienst willig und bereit, aber erloschen</attribute>
    <attribute type="6" typeDescription="Versbeiträger">Heckenauer, Leonhard (zw. 1650/60-1704?), Kupferstecher in Augsburg, vgl. Künstlerregister [Sohn von A 26392]</attribute>
    <attribute type="7" typeDescription="Versinitium des/der Porträtgedichte(s)">dt.: Wer disen lieben Mann gekant</attribute>

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    <notes>Emblematisches Porträt</notes>

    <created>2002-02-13 10:10:28</created>
    <modified>2007-03-08 17:24:35</modified>

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