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    <aNumber>A 11668</aNumber>
    <inventoryNumber>III 859</inventoryNumber>

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<p>Halbf. nach r. in Rüstung, in der Rechten Kommandostab haltend, vor dichtem Kreuzschraffur-Hintergrund in breitem mit 16 Ahnenwappen bestecktem Blattoval vor Kriegsgerät auf Brüstung innerhalb eingefaßtem Rechteck. O. zwei an Bändern eine Krone über das Oval haltende Putti, l. mit den Attributen der „JUSTITIA“ (Schwert u. Waage), r. mit dem der „FORTITUDO“ (Säule), zwischen ihnen in querov. Blattkranz 8zeil. dt. Legende „Der Hoch Edelgebohrne Gestrenge und Hoch | mannveste Herr Ludolff Lorentz von Krosigk, auff Hohen= | Erxleben und Rattmansdorff [= Rathmannsdorf], Churfürstl. Durchl. zu Bran= | denburg Hochbestalter Krieges Rath[,] CammerHerr und Obrister. Ist auff diese Welt gebohren den 24. Febru | arij Anno 1627. und zu Treuenbrietzen seelig gestor | ben den 13 Septembris Anno 1673. Seines Alters | 46. Jahr. 7 Monat.“ – Unten vor dem Oval von gekreuzten u. bebänderten Palmzweigen eingefaßtes großes Allianzwappen, seitlich davon auf der Brüstung l./r. je ein als „PALLAS“ bzw. „MARS“ kostümierter Putto. – Vor der Brüstung in volutengeschmückter Kartusche 8 dt. Alexandriner mit Widmung „hiermit hatt seinem seel. Herrn Vetter die letz= | te Schuldigkeit erweisen wollen“ von G. F.v. Krosigk:</p>
<blockquote>
Hier schauet mann das Bild des Spiegels hoher Tugend<br/>
des Tapffern Krosigken der stets von zarter Jugend<br/>
mit Macht darhin gestrebt daß Er zu Gottes Ruhm<br/>
Sich widme seinem Herrn zum treuen Eigenthum<br/>
Der als ein großer Held dem nechsten wolte frommen<br/>
biß Er zum Himmels Saal vergnüget würde kommen<br/>
die Nachwelt wird von Ihm nachrühmen manche That<br/>
Ob gleich die Sterbligkeit Er schon verlassen hat.
</blockquote>
<p>Seitlich davon 2 Emblemkartuschen: l. „Surgit pressa / gedruckt u. doch empor geruckt“ [Palme mit die Krone plattdrückender Invidia(?)], r. „SUPERESSE MORI EST / Zertheilet voneinander scheiden, Ist stete Pein u. Schmertzen leiden // Nil mihi praeterea, praeterea mihi nil / Was ist mir nun mehr übrig als Thränen?“ [weibl. Gestalt (Witwe?) mit Stundenglas, ihr Herzblut vergießend].</p>
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    <technique>Kupferstich: &lt;im Bild u.r.&gt; Lipsiae. | Christian Romstet sculp.</technique>
    <sheetSize>517 x 387 mm</sheetSize>
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    <imageSize>445 x 344 mm</imageSize>

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                Singer 50114?
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                Hollstein G. 35,106 (Nr. 132).
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    <condition>Plr. l. beschn.</condition>

    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Ahnenwappen – Krosigk, v., etc.</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Allianzwappen – Krosigk, v. / v. Klose</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Blattoval</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Engelskopf</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Eule</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Kommandostab</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Kriegsger ät</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Palme</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Säule</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Schwert</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Stundenglas</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Waage</attribute>
    <attribute type="10" typeDescription="Widmer">Krosigk, G. F. von (Versbeiträger; Vetter)</attribute>
    <attribute type="4" typeDescription="Emblemata">Bild-1: Palme niedergedrückt von Invidia</attribute>
    <attribute type="4" typeDescription="Emblemata">Bild-2: weibl. Gestalt mit Stundenglas</attribute>
    <attribute type="4" typeDescription="Emblemata">Motto-1: Surgit pressa / Gedruckt und doch empor geruckt</attribute>
    <attribute type="4" typeDescription="Emblemata">Motto-2: Superesse mori est / Nil mihi praeterea, praeterea mihi nil / Zertheilet voneinander scheiden, Ist stete Pein und Schmertzen leiden / Was ist mir nun mehr übrig als Thränen</attribute>
    <attribute type="5" typeDescription="Bildmotive">Invidia (Allegorie)</attribute>
    <attribute type="5" typeDescription="Bildmotive">Mars</attribute>
    <attribute type="5" typeDescription="Bildmotive">Minerva</attribute>
    <attribute type="5" typeDescription="Bildmotive">Putti</attribute>
    <attribute type="6" typeDescription="Versbeiträger">Krosigk, G. F. von (2. Hälfte 17. Jh.), Vetter des Dargestellten</attribute>
    <attribute type="7" typeDescription="Versinitium des/der Porträtgedichte(s)">dt.: Hier schauet mann das Bild</attribute>

    <source>Aus: Leichenpredigt s.o..</source>
    <notes>Emblematisches Porträt</notes>

    <created>1998-12-21 10:36:46</created>
    <modified>2007-02-26 16:02:25</modified>

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