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    <aNumber>A 13107</aNumber>
    <inventoryNumber>I 8307</inventoryNumber>

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<p>Halbf. nach r. hinter Brüstung, auf der unter der r. Hand Buch liegt, mit der Linken sein Wappen haltend (stark verkleinerte Kopie nach A 13114/15) in eingefaßtem größtenteils parallschraffiertem Rechteck. – Über dem Bild 4zeil. dt. Suprascriptio „Wahre Ab[b]ildung D: Martini Lutheri seeliger Gedächtnus wie derselbe von Lucas Cra= | nach nach dem Leben gemahlt, neben außlegung deß Herrn Lutheri geführten Wap[p]en inmassen | er solche H[errn] Lazaro Spengler Ratschreiber der Statt Nürmberg überschriben. Zu freudiger | gedächtnus dises JubelJahrs Ao. 1730. den 25. Iunij. auf das neue an den tag gegeben.“ – Unter der Brüstung der Text des Briefes an Lazarus Spengler:</p>
<p>&quot;Gnad und Frid in Christo: Erbar günstiger lieber H[err] u[nd] Freund, Weil ihr begert zu wissen ob mein | Petschafft recht troffen sey will ich euch mein erste gedancken anzeigen, zu guter Gesellschaft, die ich auf | mein Petschafft wolte fassen, Als in ein Merckzeichen meiner Theologiae. Das erst solt ein Creutz sein, | schwartz, im Hertzen, das seine natürliche farbe hat, damit ich mir selbst erinnerung gebe, das der | Glaub an den gecreutzigten uns seelig machet, denn so man von Hertzen glaubt wird man gere[c]ht, Obs nun | wol ein schwartz Creutz ist, mortificirt, u: soll auch wehe thun, noch läst es das Hertz in seiner Farb, verderbt | die Natur nicht, daß ist: es tödet nicht, sondern behelt lebendig. Iustus enim Viuet, sed fide crucifixi. Solch | Hertz aber soll mitten in einer weißen Rose stehn, Anzuzeigen, das der Glaube, Freude, Trost u: Friede | gibt und [kurtz] in eine weiße fröliche Rosen setz[t], nicht wie die Welt Frid u: Freude gibt, darumb soll die Rose | weiß u: nicht rot sein, denn weiße Farb ist der Geister u: Engel Farbe, solche Rose steht im Himelfarben feld, das | solche Freud im Geist u: Glauben ein Anfang ist der Himlischen Freude zukünfftig, jetz wol drinnen begriffen, u: | durch Hoffnung gefast, aber noch nicht offenbar, [und] in solch Feld ein gulden Ring, das solch Seeligkeit im Himel ewig | ist [recte: weret u: kein Ende hat], u: auch köstlich über alle Freude [und Güter], wie das Gold das [höchst,] edelst[, köstlichst] Ertz ist. Christus unser lieber Herr sey mit | eurem Geist biß in Jenes Leben. Ex eremo Grubok [= Koburg] 8 Iulij 1530.“</p>
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    <technique>Kupferstich/Radierung: &lt;auf der Brüstung r.&gt; E[lias] Baeck a[lias] H[eldenmuth]</technique>
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                Singer 58025.
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                AKL 6,230.
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                Nicht in Meyer,Allg.Kstl.Lex.2,534f.
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    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Buch</attribute>
    <attribute type="1" typeDescription="Ikonographie und Realien">Wappen – Luther, Martin</attribute>

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    <created>1999-05-17 16:50:41</created>
    <modified>2006-05-31 19:24:33</modified>

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